Weitere Projekte und Schwerpunkte

Musisch-künstlerische Förderung

Musisch-künstlerische Bildung trägt dazu bei, motorische, sinnenhafte und geistige Anforderungen zu bewältigen und bietet Möglichkeiten zu individuellen und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Musisch-künstlerische Bildung erfolgt in enger Beziehung zur kulturellen Öffentlichkeit und vermag den Wert kultureller Traditionen zu verdeutlichen. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur leistet einen Beitrag zur Werteerziehung und zur Herausbildung kultureller Identität und Toleranz.

Trommeln

Im Schuljahr 2011/12 haben wir in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Viersen ein Musikprojekt an unserer Schule begonnen.

Einmal in der Woche nehmen alle Kinder ab der zweiten Klasse an diesem Projekt teil. Zwei Lehrkräfte von der Musikschule erteilen diesen Unterricht, der bis zum vierten Schuljahr weitergeführt wird.

Durch gemeinsames Singen, rhythmisches Sprechen, den Einsatz von Körperinstrumenten und Schlaginstrumenten werden die Kinder in dieser Stunde auf vielfältige Weise gefördert. Im Mittelpunkt steht das systematische Erlernen des Trommelspiels. Neben der musikalischen Förderung werden auch Konzentrationsfähigkeit und das soziale Miteinander geschult.

Bei gemeinsamen öffentlichen Auftritten im Zirkuszelt, beim Stadtfest oder bei der Aktion 1000 Kinder trommeln, führen die Kinder ihre erarbeiteten Lieder und Sprechrhythmen auf.

Zirkusprojekt 

Alle vier Jahre führen wir das Zirkusprojekt mit dem Zirkus „Rondel“ an unserer Schule durch. Durch das Erlernen artistischer Grundkenntnisse in der besonderen Atmosphäre eines richtigen Zirkus werden die Kinder in vielfältiger Weise gefördert: Sie lernen, Herausforderungen anzunehmen, Selbstbewusstsein zu entwickeln, im Team zu arbeiten und sich neue Fähigkeiten spielerisch anzueignen. Die Kinder erhalten Einblick in das Leben einer authentischen Zirkusfamilie. Im Vordergrund steht das aktive Handeln der Kinder, die Förderung sozialer und motorischer Kompetenzen und das Erleben eines starken Gemeinschaftsgefühls.

Ablauf der Projektwoche:

Der Zirkus baut am Sonntag seine Zeltanlagen auf. Am Montag werden die Kinder begrüßt und in Gruppen nach Eignung bzw. Neigung eingeteilt. Von Dienstag bis Donnerstag trainieren die Kinder bzw. arbeiten in den Klassen. Die Generalproben sind am Freitag, je nach Absprache finden die Abschluss-Galavorstellungen am Freitag sowie am Samstag statt.
hier geht es zum Zikusprojekt

Arbeitsgemeinschaft Kunst

Wenn es möglich ist, werden Arbeitsgemeinschaften im künstlerischen Bereich angeboten, z.B. die Arbeitsgemeinschaft Töpfern.

hier geht es zur Töpfer AG

Schwerpunkt Lesen

Lesekompetenz heißt, geschriebene Text zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Stufen der Lesekompetenz (nach IGLU):

  1. Fähigkeit zum Lesen einzelner Wörter
  2. Lesen von Texten im Zusammenhang
  3. Verständnis der gelesenen Inhalte
  4. Fähigkeit zum Transfer

Aktivitäten zur Förderung der Lesemotivation

Ein besonderer Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit im Deutschunterricht ist die Schaffung einer nachhaltigen Lesemotivation. Wir wollen an unserer Schule durch den verstärkten Einsatz von Büchern im Unterricht unsere Schulkinder „zum Lesen verlocken“. Sie sollen auf diese Weise befähigt werden, auch im außerschulischen Bereich eigenverantwortlich und ganz selbstverständlich mit Literatur umzugehen.

Dazu steht den Schülern auch unsere Schülerbücherei zur  Verfügung, in der jedes Kind einmal pro Woche Bücher ausleihen kann.

Darüber hinaus enthält auch das von uns eingeführte Lesebuch einen hohen Anteil an Texten der aktuellen Kinderliteratur. Es bietet gute Möglichkeiten, die Freizeitlektüre der Kinder aufzugreifen und zu intensivieren sowie neue Anregungen zu geben.

Wir bemühen uns darüber hinaus um die Schaffung einer lesefreundlichen Atmosphäre, wechselnder Leseangebote in den Klassen, eines gemütlichen Leseraums und – nicht zuletzt – um Zeit und Muße zu lesen.

Folgende Maßnahmen wurden bereits erfolgreich durchgeführt bzw. werden optional weiter praktiziert:

Innerhalb des Klassenverbandes

  • wöchentliche Literaturstunden
  • Buchvorstellungen von Schülern
  • Werkstattarbeit zum Thema „Buch“
  • Einrichtung von Klassenbüchereien auch mit Hilfe von „Lesekisten“ (Stadtbücherei)
  • Besuch der Stadtbücherei
  • Vorlesen
  • Leseeltern
  • Leseabend/ -nacht
  • „Antolin“ (Internetprogramm zur individuellen Leseförderung)

Klassenübergreifend

  • Autorenlesungen
  • Projekte zum Thema „Buch“
  • Erweiterung der Schülerbücherei sowie Umstellung auf EDV
  • Ständige Aktualisierung und Aufstockung unserer Klassenlektüren
  • Vorlesen in Kitas durch Schüler der vierten Klassen
  • Thematisierung der Leseerziehung auf Elternabenden
  • Besuch eines Buchverlages
  • Besuch einer Buchdruckerei
  • Buchempfehlungen auf Stellwänden bzw. in der Schülerzeitung

Finanzierung

  • Bücher- und Geldspenden seitens der Eltern
  • Bereitstellung finanzieller Mittel durch den Förderverein
  • Zuwendungen von Geldinstituten bzw. anderen Sponsoren

Schwerpunkt Religion

Als katholische Bekenntnisschule haben wir besondere Möglichkeiten, den Schülern und Schülerinnen den Glaubenszugang, die Glaubensvermittlung und die Glaubensunterstützung durch bestimmte Formen wie:

  • die Tradition
  • den Unterricht
  • die personale Interaktion  näher zu bringen.

Der katholische Religionsunterricht ist an unserer Schule theologisch geprägt aus der christlichen Überzeugung, dass Gott in der Geschichte der Menschen und zu ihrem Heil wirkt, das Evangelium diese Erfahrung in Person und Botschaft Jesu Christi zum Ausdruck bringt und die Kirche diese Botschaft weitergibt und erfahrbar macht.

Wir sehen unseren Erziehungs- und Bildungsauftrag darin, dass wir Lehrerinnen und Lehrer die Chance nutzen, den Schülern und Schülerinnen Werte auf der Grundlage des katholischen Glaubens zu vermitteln. Der katholische Religionsunterricht soll so zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen.

Die Schüler und Schülerinnen sollen in Übereinstimmung mit Elternhaus und Schule die Inhalte des katholischen Glaubens kennen lernen, mit den Formen gelebten Glaubens vertraut gemacht werden und eine religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit entwickeln.

Die Erfahrung religiöser Gemeinschaft soll durch Pflege von Brauchtum sowie durch die Vorbereitung und das Begehen von kirchlichen Festen im Jahreskreis vertieft werden. An unserer Schule gehören dazu:

  • Beginn des Schulmorgens mit einem gemeinsamen Gebet/ Lied.
  • Erntedankfeier innerhalb der Klassen bzw. ein gemeinsames Frühstück mit den    Patenklassen
  • Teilnahme am Martinszug
  • Adventliches Beisammensein, das jahrgangsübergreifend in jeder Adventswoche stattfindet
  • Weihnachtsfeier
  • Gemeinsame Messen bzw. Wortgottesdienste zum Erntedankfest, zum Weihnachtsfest und zu Aschermittwoch mit Austeilung des Aschenkreuzes
  • Weiterhin sind der Einschulungsgottesdient und der Abschlussgottesdienst der 4. Jahrgänge ein fester Bestandteil unseres Schullebens.

Der Kontakt zu den Pfarrgemeinden wird durch die regelmäßigen wöchentlichen Schulgottesdienste, die im Wechsel durch Lehrer und Lehrerinnen mit den Schülern der 3. und 4. Klassen vorbereitet werden, lebendig und kindgerecht gestaltet. Die religiösen Inhalte der Gottesdienste orientieren sich an den Themen des Kirchenjahres bzw. an denen des Religionsunterrichtes der vorbereitenden Klasse.

Religionsprojekte, die den Kontakt zwischen Schule und Pfarrgemeinden vertiefen, werden gemeinsam von Lehrern und Lehrerinnen der Schule und Vertretern der Kirche durchgeführt werden.

Die 1. Schuljahre besuchen die Kirche St. Josef

Die 2. Schuljahre besuchen unter dem Aspekt der „Gottes Mutter Maria“ die Propsteikirche.

Im 3. und 4. Schuljahr erstrecken sich die Projekte über mehrere Wochen. Die Projekte sind „Land und Leute zur Zeit Jesu“ im 3. Schuljahr und Leben, Tod und Auferstehung“ im 4. Schuljahr.

In unregelmäßigen Abständen finden aktuelle christliche Projekte mit den Kempener Kirchen und der Stadt Kempen statt.

Da an unserer Schule unterschiedliche Religionszugehörigkeiten möglich sind, wird im Unterricht besonders darauf eingegangen.

Kinder lernen Toleranz gegenüber Mitschülern anderen Glaubens. So können katholische Schüler und Schülerinnen im Zusammenleben mit Mitschülern anderer Konfessionen bzw. Religionszugehörigkeiten füreinander Verständnis und Akzeptanz entwickeln. Haltungen wie Verantwortungsbewusstsein, Achtung vor anderen Menschen, Gerechtigkeit und Solidarität werden gefördert.

Christliche Verantwortung wird an unserer Schule gepflegt, in dem Kinder Kontakt zum benachbarten Altenheim halten. Das friedliche Umgehen miteinander wird gefördert, in dem die Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen die Kinder der 1.Jahrgänge als „Paten“ betreuen.

Die Lerninhalte des Religionsunterrichtes ergeben sich aus den Lehrplänen für den katholischen Religionsunterricht. Die Inhalte folgender Bereiche werden miteinander vernetzt und sind für alle Jahrgänge verbindlich.

  • Ich, die anderen, die Welt und Gott
  • Religion und Glauben im Leben der Menschen
  • Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in biblischen Überlieferungen
  • Leben und Glaube in Gemeinde und Kirche
  • Maßstäbe christlichen Lebens